Konditorei Christmann Waldsee

Café Christmann

Unsere Geschichte

Was lernt ein Junge aus einem Bäckerhaushalt, wenn er eine Roggenmehl Allergie hat? – Konditor, denn in diesem Beruf wird kein Roggenmehl verwendet!

Diese logische Schlussfolgerung trafen Alfred und Martha Christmann als es um die Berufswahl ihres Sohnes ging. Den Bäcker-Beruf ergriff dann sein jüngerer Bruder Alfons, denn der hatte ja keine Roggenmehl-Allergie.

So begann die Geschichte des Café Christmann. Die Eheleute Alfred und Martha Christmann geb. Alles kauften zunächst die Stammbäckerei in Waldsee Mitte der 50er Jahre und schufen somit den Anfang für die Backtradition der Familie Christmann.

1970

Im Jahr 1970 kauften sie das bis heute bestehende Geschäftshaus in der Neuhofener Str.7. Doch dieses Gebäude war alles andere als ein gemütliches Café mit eigener Backstube.

Das Café in dem Sie heute Ihren Kuchen genießen können, war vorher eine Raiffeisenbank mit Lagerräumen voller Saatgut und Traktoren; eben alles, was auf einem Dorf mit viel Landwirtschaft gebraucht wird. Auch war zeitweise in den oberen Büroräumen zur Zeit des zweiten Weltkriegs eine Volksschule untergebracht.

Der Umbau zum fertigen Café mit eigener Konditorei ging gut und schnell vonstatten und schon im Jahr 1971 eröffneten Alfred und Martha Christmann die Café Konditorei Christmann.

1977

Alfred und Martha Christmann führten das Café bis in das Jahr 1977. Ab diesem Jahr übernahm nun ihr Sohn und frisch gebackener Konditormeister Manfred Christmann das Geschäft.

Einen neuen Schwung bekam das Café als Manfred Christmann seine neue Lebensgefährtin Margit Haslberger kennenlernte. Und obwohl die Zeichen alles andere als vielversprechend waren, wagten die zwei zusammen den Neuanfang und es entstand ein bayrisch-pfälzisches „Dream-Team“.

1988

1988 kam dann Ihr gemeinsames Kind auf die Welt. Daniel Manfred Haslberger. Schon früh spielte er mit Förmchen im Sand und versuchte Sandkuchen zu backen, wie sein Vater in der Backstube, doch zunächst beschritt der junge Mann nach seinem Abitur und dem abgeleisteten Wehrdienst als Gebirgsjäger eine akademische Laufbahn. Er fing an, Lehramt für Gymnasien in Geschichte, Theologie und Sport in Heidelberg und Landau, zu studieren was er  2015 erfolgreich beendete.

Obwohl Manfred Christmann ein außergewöhnlich guter Sportler war, erkrankte er 2007 an Leukämie. Bis November 2014 kämpften er und seine Familie gegen die Krankheit bis ein Krankenhauskeim den stark geschwächten Körper niederrang.

Immer weiter!

Nach dem Tod seines Vaters übernahm Daniel Haslberger-Christmann offiziell das Geschäft. Einen großen Teil am Erfolg dieser schweren Aufgabe hatte seine Mutter Margit Haslberger, die mit dem damaligen Team der Konditoren und im Service ihrem Sohn den Rücken frei hielt. Daniel Haslberger war nämlich zum damaligen Zeitpunkt in der Endphase seines Studiums für das und hatte das zweite Staatsexamen noch vor sich.

Da Manfred Christmann das Personal in der Backstube noch selbst ausgebildet hatte und seine Frau Margit in den letzten zwei Jahren seines Lebens das Geschäft schon voll führte, konnte die schwierige Übergangsphase gemeistert werden. Die Familie hielt zusammen und man unterstützte sich in jeglicher Hinsicht und schaffte es, das Geschäft an die nächste Generation zu übergeben.

Zusammen mit der Familie und einem tollen Team von Konditoren und Fachkräften erhalten wir weiterhin die Genusskultur eines traditionellen Kaffeehauses und hoffen sie bald unserem Café begrüßen zu dürfen.